lessphp fatal error: load error: failed to find /var/www/vhosts/deltacon-exs.com/wp.deltacon-exs.com/wp-content/themes/theme53443/bootstrap/less/bootstrap.lesslessphp fatal error: load error: failed to find /var/www/vhosts/deltacon-exs.com/wp.deltacon-exs.com/wp-content/themes/theme53443/style.less{"id":13780,"date":"2021-12-13T16:41:03","date_gmt":"2021-12-13T15:41:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.deltacon-exs.com\/?p=13780"},"modified":"2021-12-13T21:40:25","modified_gmt":"2021-12-13T20:40:25","slug":"e-auto-boom-neue-herausforderungen-im-maschinenbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/studiosolid.deltacon-exs.com\/en\/blog\/e-auto-boom-neue-herausforderungen-im-maschinenbau\/","title":{"rendered":"E-Auto-Boom: Neue Herausforderungen im Maschinenbau"},"content":{"rendered":"
Doch der wohl gr\u00f6\u00dfte Umbruch in der Geschichte des Automobils bringt auch f\u00fcr die Maschinenbauer, als wichtigen Enabler des Wandels hin zur Elektromobilit\u00e4t, enorme Herausforderungen mit sich. So werden etwa die weltweiten Investitionen in Werkzeugmaschinen, die beispielsweise f\u00fcr die Produktion von Motoren und Getrieben ben\u00f6tigt werden, laut einer aktuellen Studie von derzeit 5,9 Milliarden Euro um ein Viertel auf 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2030 schrumpfen.<\/p>\n
Das Problem dabei: Der Antriebsstrang eines Elektroautos unterscheidet sich massiv von dem eines Autos mit Verbrennungsmotor, besteht aus weit weniger Teilen und ist weniger komplex. So sinkt die Anzahl der wesentlichen Komponenten von 30 bei einem Fahrzeug mit Verbrenner auf unter zehn bei einem BEV. Die OEMs in der Automobilindustrie sind deshalb intensiv dabei, ihre Produktionsanlagen auf die steigenden St\u00fcckzahlen von E-Autos umzur\u00fcsten. So sagte etwa BMW-Chef Oliver Zipse schon im November 2019 bei der Er\u00f6ffnung des BMW-Kompetenzzentrums Batterie in M\u00fcnchen: \u201eWir sehen jetzt gerade in diesen Tagen, dass die systemintegratorische Kompetenz f\u00fcr die Produktion ganz kriegsentscheidend ist.\u201c<\/p>\n
Aktuelle Aussagen von VW-Chef Herbert Diess zu dem Thema, dass der derzeit erfolgreichste Elektrofahrzeughersteller Tesla etwa 10 Stunden zur Produktion eines Fahrzeuges ben\u00f6tige, VW selbst aber etwa 30 Stunden, zeugen unter Anderem davon, dass es in der Systemintegration, die einen wesentlichen Einfluss auf die Herstell- und Montagezeit hat, noch Potentiale zu heben gibt.<\/p>\n
Entsprechend gro\u00df ist der Bedarfsr\u00fcckgang bei Maschinen f\u00fcr die Produktion von Verbrennungsmotoren, der von Experten auf minus 65 Prozent bis 2030 gesch\u00e4tzt wird. Im Gegenzug werden Investitionen in Maschinen, die f\u00fcr die Produktion von Elektroautokomponenten und Batterien ben\u00f6tigt werden, bis 2030 um mehr als zehn Prozent j\u00e4hrlich zulegen. Trotz des raschen Bedarfswachstums in diesem Bereich, wird es noch eine Weile dauern, bis der R\u00fcckgang bei den konventionellen Antrieben von den Unternehmen der Maschinenbaubranche kompensiert werden kann.<\/p>\n
F\u00fcr Maschinenbauer bedeutet das, dass sie schnellstm\u00f6glich ihre Nachfrageplanungen entsprechend anpassen und die eigene Produktion in Richtung Elektrifizierung des Antriebsstrangs umbauen m\u00fcssen. \u201eDer Maschinenbau ist zentraler Akteur des technologischen Wandels, wenn es um die Elektrifizierung des Antriebsstrangs in Fahrzeugen geht\u201c, sagt etwa Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA.<\/p>\n
Der Wandel betrifft aber l\u00e4ngst nicht nur die Automobilindustrie, der gesamte Sektor Mobilit\u00e4t befindet sich im Umbruch: Neben der Elektrifizierung des Autos halten elektrische Antriebe zunehmend auch in anderen Bereichen, wie der Containerschifffahrt und bald auch in der berufsm\u00e4\u00dfigen Luftfahrt, Einzug. Auch der enorme Boom bei E-Bikes und elektrisch angetriebenen Rollern erfordert immer neue, kreative Vorschl\u00e4ge von der Industrie. \u201eEs werden vor allem Maschinenbaul\u00f6sungen sein, die die Batteriekosten reduzieren, Leichtbau erm\u00f6glichen oder die Produktionstechnologien f\u00fcr Leistungselektronik und Elektromotoren verbessern\u201c, ist sich VDMA-Vize Rauen sicher.<\/p>\n
Besonders vom Wandel betroffen sind die Werkzeugmaschinenbauer. Dazu tr\u00e4gt auch bei, dass etliche Arbeitsschritte, die vor allem bei der Fertigung von Verbrennungsmotoren anfallen, wie Ver- und Zerspanen, f\u00fcr die Produktion von E-Fahrzeugen weit weniger ben\u00f6tigt werden. Leicht veranschaulichen l\u00e4sst sich die zur\u00fcckgehende Komplexit\u00e4t beim Getriebe: Waren f\u00fcr konventionelle Automatikgetriebe bislang bis zu neun G\u00e4nge n\u00f6tig, kommen Elektroautos fast immer mit nur einer \u00dcbersetzung aus. Es werden also weitaus weniger Zahnr\u00e4der f\u00fcr ein Getriebe ben\u00f6tigt. Eine komplett neue Wertsch\u00f6pfung wird es lediglich bei Batteriezellen geben, die die wegfallenden Komponenten aber nicht ersetzen kann.<\/p>\n
Konservative Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass bereits 2025, also in vier Jahren, gut 27 Millionen elektrifizierte Automobile die Werkshallen der Automobilhersteller verlassen werden. Das wird etwa ein Viertel der gesch\u00e4tzten weltweiten Produktion sein. Rund sieben Millionen Einheiten davon werden voll elektrische Automobile sein. Etwa acht Millionen Einheiten werden 2025 mit einem Mildhybrid vom Band laufen.<\/p>\n
Ab Mitte des Jahrzehnts d\u00fcrfte sich das Wachstum noch beschleunigen. Denn ab 2025 treten die ersten Verkaufsverbote f\u00fcr Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor in Kraft. Beispiele sind ab 2025 China, Indien, Island, Israel, Irland sowie Norwegen und die Niederlande (2030). Ein Jahrzehnt sp\u00e4ter (2040) folgen Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Taiwan und der US-Vorreiter Kalifornien. In vielen weiteren Staaten sind vergleichbare Verbote wohl nur noch eine Frage der Zeit, um den globalen Klimawandel in den Griff zu bekommen.<\/p>\n
Besonders betroffen vom R\u00fcckgang bei konventionellen Antrieben sind Maschinenbau-Unternehmen, die bislang auf wenige Maschinen f\u00fcr Teile eines Verbrennungsmotors spezialisiert waren. Sie m\u00fcssen schnellstm\u00f6glich ihre Kompetenzen erweitern und die Produktpalette diversifizieren. Spezialisten etwa f\u00fcr die Getriebefertigung von Verbrennern sollten den Gesch\u00e4ftsbetrieb z\u00fcgig auch in Richtung Elektroantrieb erweitern. Das erfordert jedoch eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens durch das Management, die nicht nur die Entwickler, sondern auch den Vertrieb betrifft. Es ist also ein ganzheitliches Umdenken im gesamten Unternehmen notwendig.<\/p>\n
Entscheidend wird auch sein, den Blick \u00fcber den europ\u00e4ischen Markt hinaus zu richten. Internationale M\u00e4rkte wie China werden f\u00fcr k\u00fcnftiges Wachstum immer wichtiger. Speziell im Reich der Mitte schreitet die Elektrifizierung in gro\u00dfen Schritten voran. Nicht nur internationale Automarken bieten hier gro\u00dfe Wachstumschancen f\u00fcr Maschinenbauer, sondern auch viele lokale, chinesische E-Auto-Anbieter.<\/p>\n
Nat\u00fcrlich hat der massive Schwenk der Automobilindustrie in Richtung E-Mobilit\u00e4t auch massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Experten sch\u00e4tzen, dass in der Kernbranche der deutschen Industrie viele Tausend Arbeitspl\u00e4tze wegfallen, aber auch viele Tausend neue entstehen werden. Eine aktuelle Analyse geht davon aus, dass der Schwenk in Richtung Elektroauto in den zehn Jahren ab 2020 allein bei den OEMs 70.000 Arbeitspl\u00e4tze kosten wird. Auf den Antriebsstrang spezialisierte Supplier f\u00fcr konventionelle Antriebe k\u00f6nnten bis zu 95.000 Jobs verlieren. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Bis zu 95.000 neue Jobs k\u00f6nnten bei Lieferanten entstehen, die auf E-Mobilit\u00e4t spezialisiert sind, etwa in den Bereichen der Batteriezellenfertigung oder der Ladeinfrastruktur.<\/p>\n
Damit der Umbau gelingen kann, braucht es neben der Einsicht zur Notwendigkeit auch die passenden F\u00fchrungskr\u00e4fte in den Maschinenbau-Unternehmen. Zwei Faktoren die zusammengeh\u00f6ren wie die Henne und das Ei.<\/p>\n
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Zeit f\u00fcr Ver\u00e4nderung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Jahren steigt der Anteil der Elektroautos auf den Stra\u00dfen weltweit. Allein in Deutschland waren im Oktober 17,1 Prozent aller neu zugelassenen PKW mit einem Elektroantrieb (BEV) ausgestattet. Der Anteil der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sinkt dagegen stetig. Das ver\u00e4ndert auch den Maschinenbau als produktionstechnischen Wegbereiter der E-Mobilit\u00e4t massiv. Auch die Suche nach Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften mit passenden Kenntnissen im Maschinenbau wird immer schwieriger. Eine Bestandsaufnahme. \r\nTrotz des Chipmangels, der die Automobilhersteller aktuell massiv belastet, ist der Siegeszug der E-Mobilit\u00e4t in Deutschland und in vielen Regionen weltweit nicht mehr aufzuhalten. Gegen den Trend konnten die Neuzulassungen von BEVs hierzulande nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes im Oktober um 17,1 Prozent zulegen. Allein bis Ende September \u00fcbertraf die Zahl der neu zugelassenen rein elektrischen PKW mit rund 236.700 Fahrzeugen bereits die Zulassungen des gesamten Jahres 2020. \r\nAuch die Zahl der \u00f6ffentlichen Lades\u00e4ulen in Deutschland, f\u00fcr viele potenzielle K\u00e4ufer ein entscheidendes Kriterium beim Kauf eines E-Autos, steigt stetig. Bereits 2020 kamen insgesamt mehr als 3.000 neue Ladepunkte hinzu, im Dezember 2020 standen den Autofahrern deutschlandweit schon 16.800 Lades\u00e4ulen zur Verf\u00fcgung. Und der Ausbau geht mit hohem Tempo weiter. \r\n","protected":false},"author":16,"featured_media":13781,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"acf":[],"yoast_head":"\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\n\t\n\t\n\n\n\t\n\t\n\t\n