Kosten
„Die professionelle Personalberatung ist viel zu teuer!“.
Das am häufigsten genannte Kriterium, sich gegen eine externe Personalberatung und für das Inhouse-Recruiting zu entscheiden, sind die Kosten.
Auf den ersten Blick erscheint das Beratungshonorar des Personalberaters, welches im Durchschnitt bei 1/3 des Jahreszielgehaltes der zu besetzenden Position liegt, recht hoch. Doch wie sehen die realen Kosten tatsächlich aus? Auf der einen Seite sind dort die internen Kosten für Personal, Anzeigengestaltung, Abstimmungen zwischen den beteiligten Abteilungen und Entscheidern, Sichten und Auswerten von Bewerbungsunterlagen, Terminkoordination und Interviews zu berücksichtigen. Des Weiteren kommen noch die Ausgaben für Anzeigenschaltung dazu, die schnell mehrere tausend Euro an Kosten erreichen. Und die meisten Bewerber müssen geprüft und abgesagt werden, da ihr Profil nicht passt.. Das bedeutet, dass die tatsächlichen Kosten des internen Recruitings die Kosten des externen Personalberaters oft sogar übersteigen.
Qualität und Nachhaltigkeit
Die bereits geschilderten direkten Kosten einer Besetzung sollten zudem auch immer vor dem Hintergrund von Fehlbesetzungen betrachtet werden. Der durch Fehlbesetzungen entstandene Schaden kann sich für ein Unternehmen sehr schnell auf dem Niveau eines Jahreszielgehaltes bewegen und bei Führungskräften kann der Schaden sogar noch deutlich darüber hinaus gehen. Fehlbesetzungen sind also sehr teuer und schaden der Produktivität und dem Image des Unternehmens. Bei der Besetzung durch professionelle Personalberater sind Qualität und Nachhaltigkeit deutlich höher, denn durch deren Methodenkompetenz wird ein optimaler Personal- und Cultural Fit erzielt. Dadurch wird ein nachweislicher Mehrwert für das Unternehmen generiert.
Suchprozess
Sowohl die internen Mitarbeiter eines Unternehmens als auch der Personalberater haben den Anspruch, eine offene Stelle bestmöglich zu besetzen. Das Ziel ist also in beiden Fällen identisch. Der Weg, dieses Ziel zu erreichen, unterscheidet sich aber deutlich. Bilden interne Abteilungen den Suchprozess weitestgehend über Anzeigenschaltungen und soziale Medien ab, erweitert der externe Berater diesen Prozess über die Direktsuche und sein über Jahre gewachsenen Netzwerk. Entscheidend ist an dieser Stelle, dass die besten Kandidaten gar nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind! Anzeigenschaltungen laufen hier zu über 80% ins Leere, da die relevante Zielgruppe gar nicht erreicht wird. Dazu kommt, dass sich viele Führungskräfte gar nicht aktiv bewerben, sondern angeworben werden möchten. Durch die Direktsuche eines Personalberaters werden die wirklich besten Kandidaten identifiziert, sowie zielgerichtet und professionell angesprochen.
Branchenkenntnis und Unternehmenssicht
Ein weiterer Erfolgsfaktor bei der Rekrutierung sind die langjährigen Branchenkenntnisse des Beraters. Professionelle Personalberater mit speziellen Branchenschwerpunkten haben nicht nur die Sicht auf das jeweilige Unternehmen, sondern kennen auch den Markt, die Wettbewerber und die Produkte. Bei der Einschaltung eines Personalberaters erweitert sich die interne Unternehmenssicht von Entscheidern, HR-Verantwortlichen oder internen Recruitern um den externen Blick des Beraters. Dies ergibt einen erweiterten Horizont bei der Unternehmenssicht und liefert die Basis für einen optimalen Such- und Besetzungsprozess.
Fazit: Die Beauftragung eines professionellen Personalberaters lohnt sich!
Die Besetzung einer wichtigen Position durch einen guten Personalberater bringt einem Unternehmen viele Vorteile: die professionelle Methodenkompetenz des Personalberaters sorgt für eine optimale Passung der Kandidaten und minimiert das Risiko von Fehlbesetzungen. Der Suchprozess des Personalberaters ist zielgerichtet, schnell und liefert im Ergebnis eine deutlich höhere Qualität.















